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Bildergallerie
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Map 1 |
Map 2 |
Panorama vom Ucka |
Strand-Moscenicka-Draga |
Strand-Moscenicka-Draga |
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Moscenicka Draga bei Tag |
Moscenicka Draga Fischerhafen bei Nacht |
Moscenicka Draga bei Nacht |
Wölkchen über der Kvarner Bucht |
Wanderbares Uckatal |
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Antonias Welt Panorama |
Antonias Welt Nachmittagsterasse |
Antonias Welt Frühstücksterasse |
Antonias Welt Meerblick |
Carpe-diem Blick |
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Carpe-diem Blick |
Carpe-diem Blick |
Carpe-diem Gartenterasse |
Seaview Blick |
Seaview überdachte Terasse |
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Seaview Terasse |
Seaview offene Terasse |
Seaview Panorama |
Die Häuser sind Bauernhäuser und über 200 Jahre alt. Zahlreiche Generationen haben sie gepflegt und gehegt und vor allem in den Garten viel Liebe und Energie investiert. Es brauchte im Durchschnitt 7 Jahre um diese Häuser mit viel Engagement, Liebe, Zeit und auch Nerven zu renovieren. Bei den Arbeiten wurde darauf geachtet, das Landschaftsbild, aber auch die ursprüngliche Authentizität zu erhalten. So mussten hunderte Tonnen Baumaterial mit Eseln aber auch zu Fuß zu den Baustellen gebracht werden. Eine Straße und in der Folge vor den Häusern parkende Autos wären dem Erholungseffekt, der Naturverbundenheit sowie der positiven Energie dieser speziellen Plätze abträglich gewesen.
Früher -anders als heute- hatte man sich nicht nur um das „Wie baut man“ sondern viel mehr um das „Wo baut man“ Gedanken gemacht. Die alten Bauern haben ganz genau gewusst, wo sie ihre Häuser bauen. Bevor man einen Stall baute, hatte man sich den Platz genau angesehen. Woher kommt und wohin geht die Sonne, wie ist der Lauf des Wassers bei starkem Regen, wo schlagen Blitze ein, usw. Bevor man dann wirklich zu bauen begann, holte man eine Ameisenkolonie aus dem Wald und setzte sie an den geplanten Bauplatz. Siedelten die Ameisen innerhalb eines Mondmonates wieder ab, war der Platz geeignet und man baute einen Stall.
Wenn das Vieh gedieh, guten Charakter aufwies und viele Junge gebar, beschloss man ein Haus zu bauen, denn der Platz schien auch für den Menschen geeignet. Man hatte Zeit und lies sich Zeit. Oft erstreckte sich der Bau des Hauses über Generationen. In der Regel baute man über dem Stall, sodass die Körperwärme des Viehs eine Grundwärme lieferte. Durch die Ritzen in den Holzfußböden, die damals nicht so dichtenden Fenster, Türen und Kaminauslässe konnte die Luft zirkulieren (heute würde man von einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung sprechen). Im Obergeschoß wurde meist ein runder, kleiner Raum, ähnlich einem kleinen Turm oder einem überdimensionierten Kamin gebaut (Tornica). Dieser war dann der warme Platz des Hauses. Die Familie versammelte sich um die in der Mitte gelegene Feuerstelle und es wurde gekocht, gegessen, geraucht, gesungen, diskutiert, während ganz automatisch der auch in diesem Raum hängende Speck geräuchert wurde.
Das Haus in Lovran steht unter Denkmalschutz, da es eines der 3 letzt-erhaltenen typisch istrianischen T-Form Häuser ist.
Der Ausblick
Von fast allen Zimmern haben Sie einen kompletten Rundumblick über die sogenannte Kvarner-Bucht. Kvarner kommt aus dem römischen Quart(ter) Narius und steht für die Zahl 4 bzw. 4x4, also 4 zum Quadrat. Dementsprechend findet man in Kvarner auf engstem Raum:
Die 4 Winde
Die Bora – ein kalter, bis 160 km/h starker Landfallwind
Schiroko oder Jugo – ein feuchtwarmer Südwind
Tramuntana – ein angenehmer, leichter von den nördlichen Küstengebirgen herkommender Wind
Maestral – von Nordwest nach Ost ziehender erfrischender Sommerwind
Die 4 Jahreszeiten
Sind in der Kvarner-Bucht im Normalfall extrem gut akzentuiert:
Der Frühling beginnt mit einem der größten Karnevals-Aktivitäten weltweit. Am Schlußtag des Karnevals (Winteraustreibung) in Rijeka sind oft über 100.000 Masken zu bewundern. Zeitgleich treten meist deutlich bessere Wetterbedingungen und wärmere Temperaturen auf.
Der Sommer ist in der Regel bilderbuchartig.
Der Herbst ist lang und schön.
Der Winter ist mild (selten unter Null Grad) mit gelegentlichem Schneefall.
Auch Skifahren mit Meerblick ist möglich (Platak). Mit etwas Glück und Disziplin kann es vorkommen, dass man an nur einem einzigen Tag sowohl Ski fahren als auch im Meer schwimmen kann. Jede Jahrzeit hat ihre Überraschungen und ihren Reichtum. Die Istrianer ehren die Gaben der Natur mit ausgedehnten Feiern, ob es das Fest des wilden Spargels im Frühjahr oder das Trüffel- und Maronifest im Spätsommer oder Herbst ist.
Die 4 Himmelsrichtungen
begegnen sich hier auf engstem Raum in symbiotischer Eintracht, Harmonie und Anordnung mit den
4 Elementen
Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Von Links nach rechts sehen Sie vor allem in der Nacht die funkelnden Lichter Rijekas und gleich oberhalb von November bis April die Skipisten des Platak.
Die Bora kündigt sich meist durch eine sehr scharf abgrenzte, langgezogene Wolkenfront oberhalb der Berge an. Sie wirkt wie eine Luftreinigungsmaschine, welche 1-2 x im Monat abgestandene, heiße Luft Richtung Italien bläst und durch frische kühle Berg- und Waldluft des „Gorski Kotar“ ersetzt (Gorski Kotar ist einer der größten Nationalparks mit intakter, unzerstörter und urtümlicher Flora und Fauna). Die Bora reinigt auch die Oberfläche des Meeres. Der unterirdische Strom des Meeres fliest kontinuierlich von Süden kommend über den Velebit-Kanal, die Kvarner Bucht an Krk und Cres vorbei Richtung Italien und wirkt ebenfalls wie ein Staubsauger. Luft und Wasser werden also in der Kvarner Bucht immer rein und sauber sein, dadurch hat sie ein weltweit einzigartiges Mikro-Klima und genau deshalb entstanden in Obatija schon zu Kaiser-Franz-Josefs Zeiten Lungenkur und Erholungszentren.
An klaren Tagen kann man die Brücke zwischen dem Festland und Krk erkennen. Krk hat ihren Namen der Mythologie zufolge von der griechischen Hexe Kirke oder Circe. Diese schlug den Bruder und Verfolger Medeas der Geschichte nach in Stücke und warf diese ins Meer. Aus seinen Gebeinen wurden die Inseln Male Losin, Vele Losin, Dugi Otok, Raab, .... geboren. Auf alten Seekarten wird diese Inselgruppe dementsprechend auch noch nach Medeas Bruder Absyrtos auch die Absyrtiden genannt (siehe Manfred Matzker Seite 22 „Mord in Kvarner“)
Ein Stückchen weiter rechts beginnt die Insel Cres. Möglicherweise nach der römischen Erd- und Muttergöttin Ceres, welche die Begründerin von Zivilisation und Kultur ist, benannt. Mit ihren Kindern Liber und Libera verbindet sie eine
irdische Dreiheit, die der himmlischen Trias aus Jupiter, Juno und Minerva gegenüber stand. Ceres ist für das Gedeihen des Getreides zuständig und entspricht der griechischen Demeter. Ceres bringt alles Leben auf der Erde hervor, das sie als große Mutter nach dem Tode wieder in ihrem Schoße aufnimmt. Dargestellt wird Ceres oft auf einem Throne sitzend mit Reis und Ähre. Das Fest der Ceres war die Cerealia, die von 12. bis 19. April gefeiert wurden. Nach Ceres werden auch Feldfrüchte „Cerealien“ benannt. Ein Ausflug nach Cres, vor allem auch in die Hauptstadt Cres (einer der ältesten Städte im ganzen Mittelmeerraum) sowie weiter zum malerischen Küstenörtchen Valun und nach Male Losin und Vele Losin zahlt sich auf alle Fälle aus.
Zwischen der Westseite von Cres und der Ostseite der istriansichen Halbinsel sehen Sie die Kvarner Bucht trichterförmig in die nördliche Adria aufgehen. Über 150 Delfine, die hier heimisch sind, garantieren beste Wasserqualität. Auf Cres befindet sich ebenfalls eine Delfin-Forschungsstation. Ein Stückchen weiter rechts und hinter Ihnen befindet sich der 160 km² große Ucka-Naturpark, in dem Sie über 83 von 115 in Europa vom Aussterben bedrohten Tierarten finden. Es gibt Steinadler, Streifen- und Gänsegeier, Falkenadler, Waldohreulen, jede Menge Eichelheere aber auch – und da sind sich alle Einheimischen sicher – Feen, Elfen und dem zu Schabernack und Streichen aufgelegten Waldschrack „Malik“.
Perun ist nicht nur der altslawische Gott des Donners (vergleichbar mit dem griechischen Zeus oder dem römischen Jupiter) sondern auch der Name, der nach ihm benannten Bergspitze oberhalb von Moscenicka Draga. Auf einer vorgelagerten Wiesen fanden angeblich die Feste der Götter statt und die Reste dieser üppigen Gelage flossen die Flüsse und Bachläufe hinab. Dies ist abgeblich auch der Grund, warum die Vegetation, die Natur und die Menschen in Kvarner verschwenderisch, großzügig, reichhaltig und vielfältig sind.
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