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Geschichte
Die Geschichte Istriens und des Kvarners ist eine sehr alte und vor allem abwechslungsreiche. Verschiedenste Volksstämme kamen und gingen in relativ kurzen Abständen. Die Bevölkerung ist wild gemischt – ein Schmelzziegel von Herkunft – Rasse – Sprache und Kultur. Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto weitläufiger, interessanter, umfangreicher und komplexer wird sie. Schon die Römer nannten der einfachhalber wegen die Bevölkerung in Istrien „Populi di sette bandieri“ – dasVolk der sieben Fahnen. Man fand Spuren steinzeitlicher Besiedlung, aber auch Gegenstände aus der Broze- und Eisenzeit. Das „Who is who“ der Volksstämme liest sich in zeitlicher Reihenfolge in etwa so:
Histrier – ca. 1000 vor Christus
Kelten, Liburnier, Illyrier – 500 bis 200 vor Christus
Römer und christliche Gemeinschaften – ab 200 vor Christus
Markomannen, Quaden, Goten, Bycanc, Langobarden, Avaren, Slawen,
Kroaten, Venzianer, verschiedene Grafschaften, Leopold III. von Habsburg – 1374
Genuesen, Morlachen, Osmanen, Österreicher, Uskoken, Venezianer, Österreich – 1797
Napoleon - 1805
Österreich – 1813
Serbien – 1918
Italien – 1920
Deutschland – 1943
Jugoslawien – 1947
Kroatien – 1990
Woher kommen die Steinmauern?
Diese Frage beantwortet jeder anders. Die meisten Kroaten, an Superlativen nicht arm – antworten, dass die gesamten Steinmauern um ein vielfaches mehr Volumen haben als die chinesische Mauer. Auf das WARUM und WOHER kommen diese Steinmauern, antworten sie unterschiedlich:
Um den Berg zu begradigen und Felder anlegen zu können
Um die Pflugscham zu schonen, wurden Steine aus den Feldern an den Rand gelegt
Um Grenzen zum Nachbarn zu ziehen
Um die Saat vor dem Wind zu schützen
Um Tiere einzugrenzen |